Auch am letzten Wochenende war ich wieder sportlich unterwegs. Dieses Mal mit Turnschuhen, denn es galt den Rennsteig von Blankenstein nach Hörschel in kürzester Zeit ab zu laufen. Dieser Rennsteiglauf- Staffellauf erlebte in diesem Jahr die 10.Auflage. Die Idee, eine Biathlonmannschaft an den Start zu schicken, gab es schon einige Monate und so gehörten neben mir auch Kati Wilhelm, Andrea Henkel, Sabrina Buchholz und Juliane Döll zur Mannschaft der „bewaffneten Frauen“. Verstärkt wurden wir noch durch einige Nachwuchsbiathletinnen und unserer nichtbewaffneten Manuela Henkel, die alle ihre Sache richtig gut machten. Mir wurde als ehemalige Sportlerin von meiner Mannschaft freundlicherweise die kürzeste Strecke zugeteilt. Start war morgens um 5 Uhr in Blankenstein. Dieser Wettkampf hat eine sehr schöne Charakteristik, denn es gilt einen Kieselstein über 171,3 km, von Blankenstein nach Hörschel, zu transportieren. Dieser wird in 10 Teilabschnitten immer wieder weiter gereicht und man hat dabei ein unvergleichliches Mannschaftsgefühl. Es hat uns allen sehr viel Spaß gemacht. Natürlich hatte der Oberhofer Trainer Gerald Hönig nicht nur den Trainingseffekt im Kopf. In mühevoller Kleinarbeit rechnete er auch die Teilzeiten für jede von uns aus, mit dem Ziel einen neuen Streckenrekord bei den Frauenteams zu erreichen. Zum Schluss lag er mit seinen Prognosen richtig gut und wir verbesserten den Rekord um 56 min auf 12:42:44 Stunden. Einen großen Beitrag zum Streckenrekord leistete unser Techniker Marko Danz, der die gesamte Strecke mit dem Bike begleitete und dabei immer für Unterhaltung und gute Laune sorgte. Von ihm stammt auch das Foto, herzlichen Dank dafür. Diese Leistung fand ich sehr beachtlich und er hatte richtig Spaß dabei. Am Ziel angekommen warfen wir gemeinsam den Kieselstein in die Hörschel. Am Ende waren wir zwar alle ziemlich kaputt, aber dennoch glücklich über den neuen Streckenrekord.