Katrin Apel

Biken

Fahrradfahren kann jeder! Ganz entscheidend ist aber die Auswahl des richtigen Trainingsgerätes. Wer z.B. Rückenprobleme hat, sollte Rennräder und Mountainbikes meiden, denn durch die relativ weite Beugung nach vorn, wird die Wirbelsäule zusätzlich belastet. Außerdem ist die optimale Sitzhöhe wichtig: Das Bein muss fast gestreckt sein, wenn sich das Pedal am untersten Punkt befindet.

Beim Biken werden die Gelenke kaum belastet, da 60 bis 70 % des Körpergewichtes auf dem Sattel lasten. Für die beanspruchten Muskelgruppen empfehle ich fünf bis zehn Minuten intensives Dehnen nach einer Radtour, um Verspannungen und Muskelverkürzungen zu vermeiden. Insbesondere werden neben der Beinmuskulatur der Nacken und Rücken stark beansprucht.

Anfänger sollten langsam anfangen und das Pensum jede Woche ein wenig erhöhen. So steigert Ihr Eure Ausdauer stetig und werdet immer fitter. Fortgeschrittenen rate ich z.B. zu Intervalltraining, denn Abwechslung tut dem Körper gut. Beschleunigt für einige Minuten das Tempo und reduziert es dann wieder, bis sich die Atmung normalisiert hat.

Wer sich vor jeder Autofahrt fragt, ob die Strecke nicht auch mit dem Fahrrad zurückgelegt werden kann, ist auf dem richtigen Weg. Luft, Landschaft und Bewegung machen Biken zu einem abwechlungsreichen Freizeitvergnügen.

Katrin Apel